Rotgraben

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Murenabgang im Rotgraben 1979
Der Murenabgang 1979 zerstörte große Teile der angrenzenden Waldflächen

Der Rotgraben befindet sich im Gesäuse südlich des Großen Buchsteins im Bereich des Rauchbodens. In der Vergangenheit ereigneten sich hier immer wieder Murenabgänge, welche meist bis zur Enns reichten.

Auszug an Murenereignissen

1979

Im August 1979 ereignete sich ein äußerst starker Murenabgang durch den Rotgraben. In Summe wurden dabei mehrere Hektar Wald zerstört.

2015

Im Juli 2015 wurde im Zuge eines Unwetters die nahe der Mündung des Rotgrabens in die Enns befindliche Brücke des Rauchbodenwegs durch eine Mure zerstört. Erst wenige Tage zuvor endeten die Sanierungsarbeiten der Brücke. Durch die Mure wurde sie komplett weggerissen und die Einzelteile kamen in der Enns zu liegen. Durch aufwändige Arbeit konnte die Brücke wiederhergestellt werden.

Maßnahmen

Durch die zahlreichen Murenabgänge veränderte und verbreiterte sich der Verlauf der Schuttrinne wesentlich. Um zumindest kostspielige Schäden an der vorbeiführenden Eisenbahnstrecke zu unterbinden, wurde im östlichen Bereich der Rinne ein Ablenkdamm errichtet. Er soll bei neuerlichen Murenabgängen das Material über eine Galerie in die Enns leiten.

Quellen