Romanisches Ennstal und Römisch-Schladming

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Das romanisches Ennstal und Römisch-Schladming umfasst den Zeitraum von 15 vor Christus bis ca. 450 nach Christus.

Einleitung

Im ganzen Ennstal wurden entsprechend den heutigen Ortsanlagen Römerfunde gemacht. So setzte in Admont der Kelto-Romane „Ittun" seiner Gemahlin „Viatorina" und Tochter „Ilara" einen Denkstein. Liezen, bzw. das „Brunnfeld", war römische Poststation für die Pyhrnstraße, was zahlreiche Funde bestätigen.

In Öblarn zeugt von der Anwesenheit der Römer ein Römerstein an der Kirche, sowie ganz besonders die Benennung des uralten Bergbaues mit dem Namen „Walchen". .Valka — "Wälsche" aber hießen die Römer in der Sprache der Einheimischen. Auch eine „Rammertal-Alpe" gibt es dort. In Gröbming fanden sich Römermünzen von der Kaiserin „Julia Domna", von „Septimius Severus", „Floiranus", „Gal. Maximianus", „Constautius Chlorus" u. a. Auffallend geformte Terrassenhügel lassen bei Aich („aqua", „Aachen"?) einen uralten See vermuten. Die Sage spricht von einer „Stadt Aich", die vor alters gegen die „Sieben-Brunn" und dem „Ahornsee" zu gelegen und vom ausbrechenden Nasser zerstört worden sei. Die dort aufgefundenen kleinen Saumtier-Hufeisen beweisen uralte Saumwege über das „Ahornkai" und die „Grafenbergerhütten" nach Hallstatt. Römerfunde wurden in swiki:Radstadt gemacht. Und bei swiki:Altenmarkt (Salzburg) war eben die römische Poststation "Ani" (siehe Enns). Dort und in Liezen kreuzten die zwei großen römischen Tauernstraßen das Ennstal.

Quelle

  • Hutter, Franz: Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales, Graz, 1906, Verlag von Ulr. Hofers Buchhandlung



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