Legenden um das Benediktinerstift Admont

Aus EnnstalWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel berichtet von Legenden um das Benediktinerstift Admont.

Einleitung

Die Geschichte des Benediktinerstifts Admont ist in zahlreichen Werken sachlich aufgearbeitet und soll hier nicht wiederholt werden. Lediglich drei Klostersagen neben der legendenhaften Gründung des Klosters (siehe die Gründungslegende unter dem Ortsteil von Hall bei AdmontDonibas“ ) sollen hier erwähntwerden[1].

Die Feuerprobe am Blahberg

Hauptartikel: Die Feuerprobe am Blahberg

Das Gottesgericht des Abtes Wolfhold, eine wundersame Legende aus dem 12. Jahrhundert, in welcher der beschuldigte Abt sich durch ein freiwilliges „Feuerordal“ rein wäscht, spielt nahe von Admont am erzhältigen Blahberg. Dort wurde Eisen geschmolzen, und der Abt ließ den Schmelzherd öffnen und die glühende Eisenluppe mit Zangen herausnehmen. Dieses feurige Eisenstück ergriff der Abt und trug es feierlich eine Strecke lang bis zu einem Amboss. Seine Hände blieben unversehrt und seine Unschuld war damit bewiesen.

Der hl. Blasius bestraft verleumderische Klosterbrüder

Der weise Abt Engelbert von Admont wurde von verleumderischen Klosterbrüdern und dem Stiftskämmerer beschuldigt, seine Pflichten als Klostervorsteher zu vernachlässigen. Dem Kämmerer träumte eines Nachts, dass der heilige Blasius mit rotem Mantel in einem Boot über die bewegte Wasserfläche des Stiftsteiches gerade auf die Verleumder zufuhr und sie ins Wasser warf. Kurz darauf starben die drei Mönche.

Abt Engelberts Horoskop

Der gelehrte Abt Engelbert, ein bedeutender Wissenschaftler Anfang des 13. Jahrhunderts, mahnte den Habsburger Friedrich den Schönen, von der Entscheidungsschlacht gegen seinen Widersacher Ludwig von Bayern abzulassen, da ein Horoskop, erstellt in der Nacht auf dem einsamen Stiftsturm, Unglück vorhersagte Unglück vorhersagte. Doch Friedrich zog in die Schlacht und verlor.

Quellen

  • Hasitschka, Josef: Das Gesäuse als Beilage zur digitalen Wanderkarte, 2012, 1. Auflage (Original: Hasitschka,_Wegpunkte_Gesäuse_red.pdf‎)
    • dem EnnstalWiki liegt die schriftliche Genehmigung des Autors vor, alle darin befindlichen Texte ohne weitere Änderung hier übernehmen zu dürfen; diese Genehmigung des Autors gilt jedoch ausschließlich für die Verwendung im EnnstalWiki!
  1. entnommen dem lesenswerten Buch „Admont und das Gesäuse in Geschichte und Sage“ von Pater Adalbert Krause, 2. Aufl. 1965)