Kobalterzbergbau

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Der Kobalterzbergbau war ein nicht ertragreicher industrieller Zweig der Bergbaugeschichte in der Region Schladming.

Allgemeines

Im Raum Schladming erlangte ab dem Jahr 1746 die Nutzung von Kobalterzen einige Bedeutung. 1746 erwarb die Firma Schütz & Kompanion ein Privileg zur Gewinnung von Kobalterzen auf der Neualm in den Schladminger Tauern. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde Angelo Soliman ein Gewerke im Kobalterzbergbau.

Seit dem 16. Jahrhundert wurden Kobalterze zur Herstellung von Smalte, einem blauen Glas, das gemahlen eine begehrte und teure Pigmentfarbe lieferte, verwendet. Ein weiteres aus Kobalterzen durch Rösten hergestellten Produkt war Saflor, der zum Färben von Glas und Keramiken sowie als Porzellanfarbe diente.

Abbau

Ein im Bereich der Zinkwand und der Vetternspitze eingeleiteter Bergbau mit der Aufbereitung im Vetternkar brachte nicht den erwarteten Erfolg. Die Gruben wurden 1765 geschlossen. 1766 wurde ein neuerlicher Versuch unternommen, der jedoch scheiterte. Auch im Bereich der Giglachseen gab es ein Vorkommen.

Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem Kobalterzbergbau

Quelle