Joseph Hillebrand

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Joseph Hillebrand (* 2. Februar 1803 in Rottenmann; † 13. Mai 1845 in Schladming) war ein namhaftes Mitglied einer Eisenhammergewerken-Familie in Schladming.

Leben

Die Hillebrand stammen aus Micheldorf in Oberösterreich und sind schon seit 1580 in diesem Berufe nachweisbar. 1717 übersiedelte die Familie nach Rottenmann und machte sich durch Ankauf von Sensenhämmern in mehreren Orten der Obersteiermark, so auch in Schladming, sesshaft. Das Wirtschaftsleben des Marktes entwickelte sich zur Zeit des Hillebrandschen Eisenhammerwerkes sehr günstig, bedenkt man, dass die Jahresproduktion 700 Zentner Stahl und 2 000 Zentner geschlagenes Eisen im Gesamtwert von 20.720 Gulden erreichte.

Gegenüber der Grabstätte des Joseph Hillebrand am Schladminger Friedhof der Stadtpfarrkirche Schladming befindet sich auch das Grabmal seiner Witwe, Leopoldine Hillebrand, geb. Groinigg, die in späteren Jahren den k.k. Baubeamten Ignatz Wenzelslaus Häußler aus Bruck an der Mur heiratete. Leopoldine Häußler setzte die katholische Kirche von Schladming als Universalerbin ein, wodurch nach ihrem Tode eine durchgreifende Restaurierung der Kirche stattfinden konnte.

Quelle