Ins Land einischauen

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Ins Land einischauen
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Buchdaten
Autor: Andreas Adelmann
Verlag: Styria regional in der Verlagsgruppe Styria Wien - Graz - Klagenfurt
Erschienen: 2016
ISBN: ISBN 978-3-7012-0209-6
Seiten: 176

Ins Land einischauen, die schönsten Aussichtspunkte der Steiermark, ist ein Wanderführer.

Inhalt

Die Steiermark, das zweitgrößte Bundesland Österreichs, verfügt über viele grandiose, erhaltenswerte Naturlandschaften. Schon der Nahblick in manchen Talschluss übt eine magische Anziehungskraft aus. Zahlreiche Zweitausender gestatten atemberaubende Tief- und Rundblicke, die weit hinaus über die Steiermark reichen – bis zu den ungarischen, slowenischen und italienischen Nachbarn. Auf den Wanderer warten neben majestätischen Gipfeln auch Almen und zauberhafte Bergseen, die die Schönheit manch majestätischer Bergkulisse noch verstärken. Die vorgeschlagenen Touren bieten einzigartige Wandererlebnisse: Sie führen zu allen klassischen Aussichtspunkten der „Grünen Mark“, überraschen aber auch mit attraktiven Geheimtipps.

Touren im Bezirk Liezen

  1. Auf die Krone des Losers
  2. Trisselwand
  3. Aibl und Dreibrüderkogel
  4. Mit dem Bummelzug und auf Schusters Rappen über die Tauplitzalm
  5. Über den Dachsteingletscher zur Dachsteinwarte
  6. Almspaziergang zum Brandriedel und Dachsteinkircherl
  7. Zum Friedenskircherl in den Felsen des Stoderzinkens
  8. Spiegelsee und Rippetegg
  9. Zur Aussichtsloge an den Giglachseen
  10. Im Reich des Hochgollings zum Klafferkessel
  11. Auf der Planai
  12. Hauser Kaibling und mehr
  13. Vom Steirischen Bodensee zum Obersee
  14. Sattentalalm, Stierkarsee und Goldlacken
  15. Im Kleinsölktal
  16. Vom Etrachsee über den Unteren Wildenkarsee auf das Bauleitereck
  17. Über die Kaltenbachseen zum Deneck
  18. Am Unteren und Oberen Zwieflersee
  19. Hölzleralm, Funklsee und Talkenschrein
  20. Über der Planneralm
  21. Alpine Überschreitung der Bösensteine
  22. Hinteregger Alm mit Hochangern
  23. Rund ums Karleck
  24. Grabneralm, Großboden und Natterriegel
  25. Von der Kaiblingalm zum Lahngangkogel
  26. Zur Goferhütte und Vordergoferalm
  27. Unterer Koderboden, Heßhütte und Hochzinödl
  28. Ennstaler Hütte und Hochscheibenalm
  29. Lugauer
  30. Wildfeld, Stadelstein und Ochsenboden

Rezension 1

Ein gut gemachtes Buch mit vielen praktischen Informationen

„Atemberaubende Panoramablicke“ verspricht der Titel am Buchrückendeckel, ich schlage es auf und lese „Keine Panoramaplätze, sondern stille Durchblicke zu Gesäuseriesen: Zur Goferhütte und Vordergoferalm“. Also doch nicht alles Panoramablickwanderungen. Und beim Vorschlag auf den Rappoltkogel gibt es ein Bild vom Gipfelkreuz im Nebel mit dem Bildtext „Auch wenn man Pech mit dem Fernblick hat, bietet der Rappoltkogel eine abwechslungsreiche Runde.“ Zufällig also zwei Vorschläge mit eingeschränkten Panoramablicken erwischt, aber bei den anderen, insgesamt 55 Vorschlägen, dürfte das mit dem „atemberaubend“ wohl zutreffen. Dürfte deswegen, weil ich nicht alle, wohl aber etliche beschriebenen Wege von zahlreichen Bildern aus dem EnnstalWiki kenne und so dieser Aussage zustimmen kann. Aber jedenfalls ist der Autor ehrlich und weist darauf hin, dass nicht immer die Sonne scheint.

Der Großteil der Vorschläge befindet sich im Toten Gebirge, Dachsteingebirge, den Schladminger, Rottenmanner- und Wölzer Tauern sowie in den Ennstaler Alpen, also rund ums Ennstal. In der vorderen und der hinteren Klappe des Buches zeigen Übersichtskarten, wo sich die Vorschläge befinden. Was mir gut gefällt, ist die optische Gestaltung der Vorschläge. Neben dem Titel werden Wegzustand und Höhenunterschied mit Symbolen angezeigt, darunter, in einem Kasten hellgrün unterlegt, Anreisedaten, Ausgangspunkt (mit Längen- und Breitenangaben), Weglänge und –zeit sowie nochmals Höhenunterschied im Detail und Anmerkungen wie beispielsweise Betriebszeiten von Seilbahnen, Einkehrmöglichkeiten und Tipps des Autors. Nach einer Einleitung je Tour folgt die genauere Beschreibung, wobei markante Punkt wiederum mit dunkelgrüner Farbe hervorgehoben werden. Zwar scheinen die Wegbeschreibungen ausreichend zu sein, doch Stichproben ergaben, dass man trotzdem eine Wanderkarte dabei haben sollte. Denn wie beispielsweise darf ich interpretieren „bei der bewirtschafteten oberen Gföllerlam zweigt links der Alpinsteig Höll ab“? Von wo aus gesehen?

Manche Untertitel brachten mich zum Schmunzeln: „Vom Kreischberg zum Kirbisch. Sommerbegehung im Top-Schigebiet des Murtales“ – ein Schigebiet, aha, ist das wichtig für eine Sommerwanderung? Ein Top-Schigebiet wäre der Vorschlag Planai auch, nur dort schreibt der Autor nichts von „Sommerbegehung im Top-Schigebiet“. Zahlreiche Bilder, technisch und inhaltlich von guter Qualität und Aussagekraft, fast alle vom Autor selbst, vervollständigen diesen Führer, 240 Stichworte im Register helfen beim Orientieren im Buch.

Rezension 2

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Quellen