Hugo Wolf

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Radierung von Ferdinand Schmutzer

Philipp Jakob Hugo Wolf (* 14. März 1860 in Windischgrätz, Untersteiermark, heute Slovenj Gradec, Slowenien; † 22. Februar 1903 in Wien) war ein bedeutender österreichischer Komponist.

Biografie

Hugo Wolf lernte bereits in seiner Kindheit die Instrumente Klavier und Geige zu spielen, unterrichtet von seinem Vater. 1875 machte er eine Musikausbildung am Wiener Konservatorium. Auch entstanden in jener Zeit seine ersten musikalischen Kompositionen. 1877 wurde er vom Konservatorium wegen eines angeblichen Scherzdrohbriefes an den Rektor ausgeschlossen. Danach betätigte er sich als Musiklehrer in Wien. 1878 erkrankte Wolf an Syphilis. Ab 1887 folgten seine erfolgreichsten Jahre in der Komposition musikalischer Werke (Oper, Klaviersonate und Symphonien). Hugo Wolf wurde 1897 aufgrund seiner Erkrankung folgenden schweren Depressionen und zeitweiliger Unzurechnungsfähigkeit (Verwirrtheit) in einer Nervenanstalt in Wien stationär behandelt. Ein paar Monate nach seiner Entlassung verübte Wolf einen Suizidversuch in Oberösterreich. Aufgrund dessen begab er sich freiwillig nochmals in die Nervenheilanstalt. Wolf verstarb schlussendlich an den Folgen einer Lungenentzündung in dieser Wiener Anstalt. Hugo Wolf gilt nach Franz Schubert als einer der bedeutendsten Komponisten. Er schuf rund 350 Lieder und Operetten, 2 Opern, 3 Symphonien und 2 Schriften.

Ennstalbezug

Hugo Wolf verbrachte den Sommer 1884 im Ennstal auf dem Schloss Gstatt.

Weitere Bilder

 Hugo Wolf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen