Haushaltsbudget der Stadtgemeinde Trieben

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Dieser Artikel sammelt Daten des Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde Trieben.

2016

Ordentlicher Haushalt

Die Einnahmen und Ausgaben im ordentlichen Haushalt für das Jahr 2016: 7,546.200 Euro

Außerordentlicher Haushalt 2016

Dieser sieht einen Überschuss von 58.900 Euro vor. Die Einnahmen betragen 1,357.100 Euro, die Ausgaben 1,298.200 Euro

Verschuldungsgrad

Der Verschuldungsgrad liegt am Ende des Haushaltsjahres 2016 voraussichtlich bei 17,34 Prozent; in Zahlen gesprochen bedeutet das eine Darlehenshöhe von 21,514.645,46 Euro.

Geplante Kürzung sorgte für Unmut

Mit einer Aufwandsentschädigung von gesamt 6.000 Euro jährlich wurde bislang die Tätigkeit des Gemeinderates von Trieben honoriert. Ab dem nächsten Haushaltsjahr sollte eine Kürzung um 1.000 Euro in Kraft treten, was im Gemeinderat deutlich für Unmut sorgte.

Die Gehälter des Vorstandes würden steigen, die der Mandatare sinken, warf Gemeinderat Siegfried Mösinger (ÖVP) ein. Bürgermeister Helmut Schöttl (SPÖ) verteidigte zwar seine Vorgehensweise durch nötige Einsparungsmaßnahmen, erklärte sich aber doch bereit, die Aufwandsentschädigung bei 6.000 Euro jährlich zu belassen.

Abgespeckte Variante für neue Musikschule

Als unpassenden Platz für eine Musikschule wurde die Taverne, ein historisches Haus aus dem 17. Jahrhundert, im Zuge einer schulbehördlichen Prüfung vom zuständigen Inspektor bezeichnet, der eine Verlegung der pädagogischen Einrichtung befürwortete. Diesem Wunsch kam der Gemeinderat auch prompt nach. Der Turnsaal der örtlichen Volksschule wurde als neue Unterbringung für die Musikschule auserkoren. Denn im erst kürzlich generalsanierten Schulgebäude sei aufgrund der Errichtung eines externen Turnsaals der vorhandene Bewegungsraum abkömmlich.

Doch bei der vergangenen Gemeinderatssitzung machten sich Stimmen laut, es wäre für diese Entscheidung eine längere Diskussions- und Planungsphase von Nöten gewesen. Nun sieht der Ausschuss für Planung, Bau, Wege- und Raumordnung eine abgespeckte Variante der geplanten Adaptierungsarbeiten vor. Nur ein Drittel des Volksschulturnsaals soll nun als Musikschule adaptiert werden. Bei zusätzlichem Raumbedarf könne die Musikschule die Räumlichkeiten der Volksschule mitbenützen. Diese „sanfte" Umbauvariante sieht vor allem keinen, im Vorfeld stark umstrittenen, zusätzlichen Eingang vor, durch den die Außenmauer der frisch sanierten Volksschule wieder hätte aufgebrochen werden müssen.

Die reduzierten Kosten belaufen sich statt dem ursprünglich benötigten Betrag von 350.000 Euro auf lediglich 153.247 Euro.

Trieben fordert Rückstände ein

In Sachen gemeinsames Musikschulwesen wirft Trieben ihrer Nachbargemeinde Rottenmann vor, offenen Zahlungen nicht nachzukommen. Als äußerst verschachtelte Angelegenheit entpuppte sich eine weitere Angelegenheit rund um die Musikschule Paltental. Da sämtliche Lehrkräfte der Musikschule in einem Dienstverhältnis mit der Gemeinde Trieben stünden, habe Rottenmann aufgrund des gemeinsamen Musikschulwesens aliquot Personalkosten an ihre Nachbargemeinde zu zahlen.

Das sei jedoch zwischen 2007 und 2010 nicht passiert, beklagte Bürgermeister Schöttl. Wie viele Schritte beide Gemeinden in dieser Streitfrage bereits unternommen hatten, trat bei der Verlesung einer Aufstellung durch Stadtamtsdirektor Dietmar Schwab klar zu Tage. Neben der Aufsichtsbehörde soll nun der Landesverwaltungsgerichtshof eine endgültige Einigung herbeiführen. Schließlich handelt es sich bei dem offenen Betrag um eine Summe von rund 135.700 Euro.

In diesem Zusammenhang berichtete Bürgermeister Schöttl auch vom Besuch seines Rottenmanner Amtskollegen. Bürgermeister Alfred Bernhard sei an ihn herangetreten und habe ihm handschriftlich verfasste Briefe vorgelegt, die in dessen Briefkasten gelandet seien. Die Schreiben seien von Gabriele Hupf (FPÖ), Gemeinderätin von Trieben, verfasst worden, mit dem Inhalt, Bernhard möge die offenen Forderungen begleichen. Sie repräsentiere zwar die Stadtgemeinde Trieben, habe aber gerade deshalb eine solche Vorgehensweise tunlichst zu unterlassen, so die mahnenden Worte von Bürgermeister Schöttl in Richtung Gabriele Hupf.

Quelle