Hauser Gemeinderundgang

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Der Verlauf des Hauser Gemeinderundgangs

Der Hauser Gemeinderundgang war eine viertägige Wanderung mit Beginn 12. Juli 2013, die drei Freunde entlang der Gemeindegrenze von Haus im Ennstal durchführten.

Die Idee

Franz Neumayr hatte schon längere Zeit die Idee im Kopf, einmal auf der Gemeindegrenze rund ums Gemeindegebiet zu wandern. Aber erst im Sommer 2013 kam es zur Realisierung seiner Idee. Gerhard Neumayer, Franz Steinlechner und Fredi Pressl planten die Tour sorgfältig. Sie studierten Grundkataster und GIS-Auszüge, besorgten sich eine GPS-Ausrüstung und erstellten einen Versorgungsplan. Ihr selbstgesetztes Ziel war es, die Hauser Gemeinde zu umrunden und dabei so wenig wie möglich von der tatsächlichen Gemeindegrenze abzuweichen.

Tag 1

Am 12. Juli 2013 trafen sich die Freunde in Aich um 5 Uhr in der Früh, um „an ihre Grenzen“ zu gehen. Sie gingen von Weißenbach übers Hirn zum Ahornsee. Dort mussten sie eine unüberwindbare Stelle umgehen und übernachteten dann in Schildenwang in der Müllnerhütte.

Tag 2

Es ging weiter auf den Hirzberg, Napfkogel und zum Grafenberger Miesberg. Dort erreicht die Marktgemeinde Haus im Ennstal die oberösterreichische Grenze. Nun erfolgte der Abstieg über die Luserwand. Doch ihnen stand nach einem 16-stündigen Marsch keine erholsame Nacht bevor: auf der Luseralm erwartete sie ein bitterkaltes Biwak mit eisigem Wind.

Tag 3

Die Drei brachten von der Luseralm in Richtung Rabinger,gesprochen Rowenger, Burgstaller zum Rössingkogel auf, wo sie über den Birnberg nach Schladming hinunter stiegen. Sie querten das Ennstal, stiegen wieder bergwärts über die Planai zum Krahbergzinken und Zwiesling. Dort wurde ein letztes Mal ein Schlaf- bzw. Biwaklager für die Nacht aufgebaut.

Tag 4

Die Wanderung am letzten Tag führte über den Höchstein ins Gumpental zum Petersberg und dem Niederberg, von wo aus sie wieder Aich erreichten.

Die Daten

Mit 2 543 m ü. A. ist der Höchstein die höchste Erhebung in der Gemeinde Haus im Ennstal und somit auch der höchste Punkt des Gemeindegrenzgangs. Während der vier Tage waren Kletterschwierigkeiten bis zum III. Grad ungesichert zu bewältigen.

7 585 Höhenmeter wurden auf 93 Kilometer Weglänge in 58 Stunden Gehzeit überwunden. Die drei Freunde brachten es gemeinsam auf 229 (Lebens)Jahre.

Quelle

  • E-Mail von Thomas Ladreiter im Namen von Franz Neumayer an das EnnstalWiki