Haus Hebenstreit vulgo Kürschner

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Das Haus Hebenstreit vulgo Kürschner war ein historisches Gebäude in der Ennstaler Marktgemeinde Admont, das auch unter dem Namen „Deichstätter Haus“ bekannt war.

Geschichte

  • 1532: erstmalige Erwähnung eines Anwesen des Wolfgang Hebenstreit (genannt Kellerkhnecht) am heutigen Rathausplatz;
  • 1549: das Gebäude erwirbt der Schneider Benedikt Prunner, der für „sich, sein Weib und Kind, die Khnecht Mathias, Wölfl und Veit, die Dirn Madlen, Agnes und Gertraud und zwei Herberger (Gstaflmacher und Pinger)“ zinspflichtig war;
  • 1591: als Besitzer scheint der Kürschnermeister Carl Haas auf
  • 1633: als Besitzer scheint Valentin Zimmermann auf
  • 1665: als Besitzer scheint abermals ein Kürschnermeister auf, Achazius Hofmann
  • 1697: als Besitzer scheint Kürschnermeister Georg Hofstätter auf
  • 1757: als Besitzer scheint das Kürschnerpaar Paul und Anna Deggen auf
  • 1771: als Besitzer scheint Kürschnermeister Anton Sommerauer, dessen Sohn Ignatius 1814 zum Priester geweiht wurde
  • 1848: als Besitzer scheint Josef Gurmann auf
  • 1865: nach dem verheerenden Brand wurde das Gebäude neu aufgebaut;

Nach den Besitzerin Katharina Mörth, ledig Jerausch, erwarb es

  • 1910: Uhrmacher Wolfgang Deichstätter, dessen Sohn Franz das Gewerbe weiterführte und Besitzer des ersten Motorrades in Admont war;

Zeitweilig war im Haus auch eine Arztpraxis untergebracht.

Nach dem Tod von Franz Deichstätter 1972 erwarb die Marktgemeinde Admont das Haus Sie ließ es dann an einem Vormittag im Jahr 1975 mit „schweren Maschinen" einebnen.

Quelle

  • Ernst Kren in Facebook "historische Runde Admont", abgefragt am 11. Oktober 2018