Grauwackenzone
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Die Grauwackenzone (auch Schieferzone genannt) ist ein geologischer Teil der Ostalpen zwischen den Nördlichen Kalkalpen im Norden und den Zentralalpen im Süden.
Name
Der Name stammt von "Grauwacke", dem Namen für paläozoischen Sandstein aus den Bergbaugebieten im Harz, Deutschland, und ist seit mindestens 1780 belegt. Wacke ist hierbei ein veralteter Name für Wackersteine.
Allgemeines
Die Berge, die aus diesen weichen und leicht verwitterbaren Gesteinen aufgebaut sind, zeigen rundliche Formen, sind waldarm und zum großen Teil von Wiesen und Almen bedeckt. Sie werden auch als "Grasberge" bezeichnt und eignen sich besonders für Viehzucht und den Skisport. Zu dieser Zone zählt man die Kitzbüheler Alpen, die Salzburger Schieferalpen sowie den Sockel des Dachsteinmassivs bei Ramsau am Dachstein und den Radstädter Tauern. Vereinzelt tritt die Grauwackenzone noch südlich der Enns auf, beispielsweise in den Schladminger Tauern.
In der Grauwackenzone liegen die meisten österreichischen Bodenschätze: Eisen- und Kupfererz, Magnesit, Graphit, Talk usw.
Quellen
- Eintrag zu Grauwackenzone in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- www.geodienst.de