Gespaltener Bezirk, getrenntes Volk?

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Filmplakat

"Gespaltener Bezirk, getrenntes Volk?" ist ein 30-minütiger Dokumentarfilm zum Stimmungsbild der Bevölkerung des Bezirkes Liezen zur Flüchtlingsthematik, mit besonderem Fokus auf die BewohnerInnen des Ennstales. Produktion und Regie: Bernhard Wohlfahrter

Inhalt

"Gespaltener Bezirk, getrenntes Volk?“ versucht sich dem Stimmungsbild der Bevölkerung des Bezirkes Liezen zur Flüchtlingsthematik anzunähern.

Bernhard Wohlfahrter sagt über seinen Film: "Diese "Flüchtlingskrise" ist eine Thematik, die jeden von uns betrifft - niemand kann sich davon ausschließen! Mit diesem Dokumentarfilm möchte ich vor allem jenes Problem zeigen, welches parallel zum Flüchtlingsproblem in seinem Entstehungsprozess traurigerweise sehr weit vorangeschritten ist: die mentale und soziale Spaltung der Österreicherinnen und Österreicher hinsichtlich ihres politischen Stimmungsbildes zu dieser Thematik."

Im Sommer 2015 hatte Wohlfahrter die Idee zu diesem Film, da er merkte, dass die Leute viel darüber sprechen und ihre Meinungen hinsichtlich dieser Thematik gerne öffentlich bekannt geben. Mit Hilfe von Zeitungen, sozialen Netzwerken und dem Regionalradio fanden sich binnen drei Wochen 35 Menschen, die bereit gewesen wären, ihm ein Interview zu geben. Ziel für den Regisseur war es, sich auf eine gewisse geografische Region - dem Ennstal - zu beschränken und keine Kritik an Gegnern bzw. Befürwortern der Aufnahme von Flüchtlingen in Österreich auszuüben, sondern objektiv die Meinungen der Bevölkerung im Bezirk zu zeigen. Wichtig war es für Wohlfahrter verschiedenste Typen von Menschen in meinem Film zu haben und die Distanz zwischen Übereinstimmung und Uneinigkeit in ihren Eigenschafen immer gleich groß sein zu lassen. Jedem Interviewpartner wurden die gleichen 29 Fragen gestellt.

Der Film wurde am 15. April 2016, im bis auf den letzten Platz ausverkauften Klang-Film-Theater Schladming mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Betroffen Sein?!", erstmalig aufgeführt.

Weblinks

Quelle

  • E-Mail 1. April 2016 von Bernhard Wohlfahrter