Gaishorn am See

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Basisdaten
Politischer Bezirk: Liezen (LI)
Fläche: bis 2014: 40,68 km²
seit 2015: 76,92 km²
Geografische Koordinaten: 47° 29′ N, 14° 33′ O
Höhe: 723 m ü. A.
Einwohner: 1 333 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl: 8783
Vorwahl: 0 36 17
Gemeindekennziffer: 6 12 10
Gliederung: bis 2014: 2 Katastralgemeinden

ab 2015: 4 Katastralgemeinden

Gemeindeamt: 8783 Gaishorn am See 59
Offizielle Website: www.gaishornamsee.at/
geografische Karte der Stadt:
Politik
Bürgermeister: Manfred Jansky (ÖVP)
Gemeinderat: 15 Mitglieder: 7 ÖVP,
4 SPÖ,,
3 Gaishorner Bürgerliste
1 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Jahr Bevölkerung
1869
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001
2011
2014 997
2015 1 363[1]

Gaishorn am See ist eine Marktgemeinde im Südosten des Bezirks Liezen. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 1. Jänner 2015 mit der Gemeinde Treglwang zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde wird den Namen Gaishorn am See weiterführen.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde befindet sich in einem südöstlichen Quertal zum Murtal im Paltental.

Ortsgliederung

Bis zur Gemeindestrukturreform 2015

Das Gemeindegebiet umfasst die beiden Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011) Au (384) und Gaishorn am See (636).

Seit der Gemeindestrukturreform 2015

Das Gemeindegebiet umfasst die vier Ortschaften Au, Gaishorn, Furth und Treglwang.

Katastralgemeinden

Bis zur Gemeindestrukturreform 2015

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Au und Gaishorn.

Seit der Gemeindestrukturreform 2015

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Au, Gaishorn, Furth und Treglwang.

Nachbargemeinden

Bis zur Gemeindestrukturreform 2015

Die Nachbargemeinden sind im Norden Admont, im Nordosten Johnsbach, im Südosten Treglwang, im Süden Hohentauern im Bezirk Murtal und Trieben im Westen.

Seit der Gemeindestrukturreform 2015

Die Nachbargemeinden sind im Norden und Nordosten Admont, im Südosten Wald am Schoberpass (Bezirk Leoben), im Süden Hohentauern (Bezirk Murtal) und Trieben im Westen.

Geschichte

Den Namen hat die Gemeinde von einem riesigen, unwirtlichen Waldgebiet, dem sogenannten Gaizzerwald, der sich über den Schoberpass bis weit hinein ins Paltental erstreckte. Der ursprüngliche Ortsname war „Gaizar“ oder Gaizarn. Auch der Ort Sankt Lorenzen im Paltental wird noch 1324 Sanct Lavrentzen im Gaisserwalt genannt[2].

Der erste Markt zur Zeit der österreichischen Kaiser fand alljährlich am 29. September, der zweite am 28. Oktober statt, beide mit Viehmarkt;

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Naturdenkmäler

Vereine

Singkreis Gaishorn, Freizeit- und Sportverein Gaishorn, FC Gaishorn

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Gemeindegebiet die Pyhrn Autobahn (A 9), die Schoberpass Straße (B 113) und die Rudolfsbahn.

Ansässige Unternehmen

Eine Liste über alle Unternehmen findest du auf der Homepage der Gemeinde oder du durchsuchst die Kategorie:Gaishorn am See, die Kategorie:Wirtschaft oder Kategorie:Tourismus.

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Marktgemeinde Gaishorn am See
Hauptartikel: Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Au bei Gaishorn
Hauptartikel: Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Treglwang

Auszeichnungen der Marktgemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Marktgemeinde Gaishorn am See

Wappen

Das Wappen bekam die Gemeinde am 18. Juli 1960 mit Wirkung vom 1. September 1960, LGB1. 1960, 23. Stück, Nr. 55. verliehen. Es zeigt ein gespaltener Schild, auf dem rechts in Blau ein steigender silberner Ziegenbock zu sehen ist und in der linken von Silber und Rot gespaltenen Schildhälfte zwei anstehende Rauten in gewechselten Farben[3].

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Marktgemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Marktgemeinde Gaishorn am See

Bilder

 Gaishorn am See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Weblinks

  • Eintrag zu Gaishorn am See in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2014 mit der neuen Eingemeindung zusammengezählt
  2. Quelle www.kalwang.at
  3. Quelle www.verwaltung.steiermark.at Gemeindewappen nach 1945


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