Fritz Herrmann

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Fritz Herrmann (* 23. Dezember 1903 in Tribuswinkel bei Baden, ; † Juli 1903 verschollen in der Ostwand des Zinalrothornes, Schweiz) war ein österreichischer Alpinist.

Leben

Der vielseitig begabte Fritz Herrmann war Sohn eines Mechanikers und von Beruf Modellmacher.

Als Bergsteiger war er ein namhafter Vertreter der modernen, den äußersten Grenzen des Möglichen zustrebenden Entwicklung des Alpinismus. Die im Alleingang ausgeführte zweite Durchsteigung des berüchtigten Penhall-Couloirs am Matterhorn erregte besonderes Aufsehen in der alpinen Welt. Seine Lieblingsberge jedoch waren jene im Gesäuse und der swiki:Glocknergruppe. Dort fand er eine große Anzahl neuer Anstiege und Wegänderungen.

Von einem Versuch, die Ostwand des Zinalrothornes (Wallis) erstmals zu ersteigen, kehrten Herrmann und sein Gefährte H. Fickert nicht zurück.

Bergfahrten

Gesäuse: 1925 Zinödl, NW-Wand (neuer Weg);
1926 Haindlkarturm, N-Grat;
1927 Sarafeld, S-Pfeiler. — Wegänderungen: Hochtor, N- Wand mit Heinrich Pfannl; Ödstein, NW-Kante; Haindlkarturm, N-Grat; Roßkuppe, N-Wand).
Glocknergruppe: 1926 Freiwandspitze, O-Wand (allein); 1927 Kellersberg, N-Wand; swiki:Glocknerwand, N-Wand (gerader Durchstieg); 1928 Hinterer Bratschenkopf, N-Wand; Hoher Kasten, N-Wand. — Wegänderungen: Glocknerwand, N-Wand; Großglockner, N-Grat.

Quellen

  • www.biographien.ac.at → Beiträge im „Gebirgsfreund“, Z. der Sektion Österr. Gebirgsver. des ÖAV, Wien
→ ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 291f.