Freiwillige Feuerwehr Altaussee

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Die Freiwillige Feuerwehr Altaussee ist eine Rettungsorganisation der Freiwillige Feuerwehr im Bezirk Liezen im Ausseerland in der Gemeinde Altaussee.

2013

Die 137. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee im Jänner 2013 war geprägt von einem Wechsel an der Führungsspitze. Nach der Angelobung von Leopold Infanger, Christoph Seebacher und Florian Tobisch konnte Kassier Andreas Pürcher einen präzisen und überaus positiven Kassenbericht vorlegen.

Trotz ungeplanter Investitionen und großer Herausforderungen, wie dem Landesfeuerwehrtag, konnte man sehr erfolgreich bilanzieren. Martin Schafhuber, Einsatzleiter-Stellvertreter der Wasserwehr, berichtete über teils sehr schwierige und gefährliche Einsätze der Taucher, wie etwa bei der Überflutung des Speicherkraftwerks Sölk in Stein an der Enns oder bei einem Bergeeinsatz im Kurhotel Heilbrunn. Auch Veranstaltungen wie das Narzissenfest oder „Berge in Flammen“ stellen große Herausforderungen dar.

Zudem ließen die Badegäste rund um den Altausseer See 210 vollgefüllte Müllsäcke als Erinnerung an schöne Badetage zurück. Diese wurden von den Mitgliedern der Wasserwehr einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu geführt. Auch in der Jugendarbeit war man sehr aktiv, berichtete Jugendwart Alexander Gaisberger. Er wies aber auch auf die derzeitige Problematik der Nachwuchsarbeit hin und bedauerte, dass immer weniger Jugendliche den Weg zur freiwilligen Arbeit in der Feuerwehr finden.

Einsätze und Einsatzstunden

Nach einem eindrucksvollen Leistungsbericht über ein eher außergewöhnliches Jahr – 97 Einsätze mit 1 718 Einsatzstunden, insgesamt leisteten die freiwilligen Helfer 17 359 (!) unentgeltliche Stunden – legte Kommandant ABI Werner Fischer sein Amt plangemäß zurück – seine letzte Handlung war die Durchführung von Ehrungen und Auszeichnungen an überaus verdiente Mitarbeiter.

Ehrungen

So erhielten OBI Helmut Haidvogl und HLM Christian Fischer, stellvertretend für alle Mitarbeiter in der Organisation des Landesfeuerwehr tages 2012 in Altaussee, das Verdienstkreuz 2. Stufe des Landes feuerwehrverbandes Steiermark. Mit jenem der 3. Stufe wurden ausgezeichnet: Schriftführer Hannes Gais winkler, EDV-Beauftragter Max Simentschitsch, Atemschutzbeauftragter Johannes Schröttenhamer und Archivar Martin Margotti. Ein weiterer Höhepunkt war die Ernennung von Ehrendienstgraden an langjährige Funktionsträger. Langzeitkassier HLM Hermann Wimmer, der ehemalige Schriftführer HLM Karl Fischer, die Brandmeister Alois Köberl und Franz Kainzinger sowie der einstige Kommandantstellvertreter Josef Moser wurden mit dem jeweiligen Ehrendienst grad ausgezeichnet.

Neuwahl

Die anschließende Neuwahl unter dem Vorsitz von Landesbranddirektor Stellvertreter Gerhard Pötsch brachte ein klares Ergebnis. Als neuer Kommandant wird HLM Christian Fischer in die großen Fußstapfen seines Vaters treten. Das Wahlergebnis war ein großer Vertrauensvorschuss für das junge Kommando, welches mit OBI Helmut Haidvogl für die nächsten Jahre die Arbeit aufnehmen wird. Die anwesenden Ehrengäste Bürgermeister Herbert Pichler, LBD-Stv. Gerhard Pötsch, der Vertreter des Roten Kreuzes Erwin Hillbrand und der Kommandant der Nachbarwehr Obertressen, HBI Walter Hillbrand, würdigten in ihren Ansprachen die Leistungen der Altausseer Feuerwehr im abgelaufenen Jahr und dankten auch dem scheidenden Kommandanten ABI Werner Fischer für seine Arbeit und sein großes Engagement.

2017

Bei der 141. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee im Jänner 2017 wurden als Kommandant Christian Fischer und als Kommandantstellvertreter Helmut Haidvogl mit jeweils 95 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt.

Eindrucksvolle Zahlen über Einsätze, Übungen und Tätigkeiten wurden in Kurzform präsentiert, da bereits zum elften Mal der sehr erfolgreiche „Altausseer Florian“, ein umfassender Jahresbericht, wiederum von der Familie Khälss-Khälssberg erstellt und aufgelegt wurde. Darin ersichtlich ist, dass die Feuerwehrkameraden der FF Altaussee im abgelaufenen Jahr zu 20 Brand- und 123 technischen Einsätzen gerufen wurden.

Dazu kamen 52 Übungen und 585 sonstige Tätigkeiten. Diese Ausrückungen schlagen sich mit 16 498 Stunden zu Buche.

Quelle