Ferdinand Pantz

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Ferdinand Reichsritter von Pantz (* 12. Oktober 1868 in Eibiswald, Steiermark; † 15. März 1933 in Wien) war ein österreichischer Reichstagsabgeordneter und Gutsbesitzer.

Familie

Sein Vater war der k. k. Montaningenieur Ferdinand Ritter von Pantz, geborenen in Donnersbach und verheiratet mit Maria von Pantz, geb. Staudinger, sein Bruder, Anton, ebenfalls in Eibiswald geboren, wird als Stammbaumschreiber der Familie Schragl erwähnt.

Leben

Ferdinand Pantz absolvierte das Theresianum in Wien, studierte anschließend an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 1893 wurde er Bezirkskommissär der k. k. Statthalterei von Niederösterreich. Es folgten noch mehrere Jahre in der agrarischen Zentralstelle in Wien. Um 1900 erwarb er Gut Sonnhof in Stainach und wird in der Pfarrchronik von St. Peter am Kammersberg mit 4. Juli 1913 erwähnt[1]

Er entwickelte sich zu einem Agrarfachmann und kam so zur Christlichsozialen Partei in die Politik. Im Mai 1907 kandidierte er bei den Reichsratswahlen im Wahlkreis Gröbming-Land, wo er schon im ersten Wahlgang gewählt wurde. Ab 17. Juni 1907 gehörte er dann bis zum Ende der Monarchie dem Abgeordnetenhaus de Reichsrates an (Wiederwahl 1911). Da er dem letzten Abgeordnetenhaus angehört hatte, wurde er automatisch Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung, der er vom 21. Oktober 1918 bis 16. Februar 1919 angehörte.

Ritter von Panz hatte sich auch sehr für den Ennsdurchstich Niederöblarn und die Notstandsunterstützung 1914 im politischen Bezirk Gröbming eingesetzt[2].

Werke

  • Die Bauernlegung in den Alpentälern Niederösterreichs. Agrarpolitische Erhebungen und Reformvorschläge. (1905)
  • Die Hochschutzzoll-Politik Hohenblums und der österreichische Bauernstand. Eine kritische Studie. (1910)
  • Österreichs Landwirtschafts-Politik nach dem Kriege. (1916)
  • Der Weg zur sozialen Freiheit. (1930)

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Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle www.fachschulen.steiermark.at
    • Der Ennstaler, Sonderausgabe 100 Jahre Der Ennstaler, August 2006