Ennstalerhütte

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die Ennstalerhütte um 1900
Die Ennstalerhütte (1 543 m ü. A.) ist eine Schutzhütte im Nationalpark Gesäuse bei Gstatterboden im Gesäuse.

Geschichtliches

Die Schutzhütte ist die älteste Hütte im Gesäuse. Die durch die Wiener Alpine Gesellschaft „Ennstaler“ erbaute Hütte wurde am 15. August 1885 eröffnet. Seit 1921 im Besitz der Sektion Steyr des Oesterreichischen Alpenvereins.

Heinrich Heß der Erschließer des Gesäuses, beschrieb in seinem Führerwerk „Gesäuse“ die erste kleine Schutzhütte im Gesäuse folgend:

Die Ennsthalerhütte wurde 1885 von der Wiener alp. Gesellschaft „Ennsthaler“ erbaut; sie besitzt außer einer gedeckten Veranda ein grosses geräumiges Gastzimmer, 24 gute Matratzenlager und 4 schöne, separirte Zimmer mit je 2 Betten. Die Hütte ist während des ganzen Sommers mit vollständiger Gastwirtschaft versehen. Benützungsgebühren: Eintritt bei Tag 10 Kreuzer, Nächtigung auf einer Matratze 60 Kreuzer, Benützung eines Bettes 1 Gulden 20 Kreuzer per Person.

1901 starb Fräulein von Paumgartten, die bisherige Wirtschafterin auf der Hütte. Ab 1902 war es Marie Reichartseder aus Opponitz im Abbstal. Der Opponitzer Gasthof, wo Marie Reichartseder vorher war, erfreute sich des allerbesten Rufes.[1]

Am 15. August 1910 feierte die Alpine Gesellschaft „Ennstaler“ ihr 25jähriges Bestandsjubiläum in der Ennstalerhütte.[2]

Erreichbarkeit

Sie ist sowohl von Großreifling, Kirchenlandl als auch von Gstatterboden her erreichbar.

Über den Normalweg ca 2,5 Stunden, über den leichteren Weg über die Hochscheibenalm in drei Stunden. Von Gstatterboden gibt es eine Mountainbike-Strecke bis zur Hochscheibenalm.

Gipfel in der Nähe

Bewirtschaftung

Von Juni bis Oktober

Kontakt

Christina und Philipp Knappitsch
Gstatterboden 28
8913 Weng im Gesäuse
Telefon: (06 64) 4 90 17 37

Almen in der Umgebung

Weblink

Quellen

  • Wanderführer
  • Wanderkarte Schladminger Tauern, Wanderrouten zwischen Dachstein und Schladminger Tauern, freytag & berndt, 1:50 000

Einzelnachweise

  1. Quelle anno, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 17. Mai 1902, Seite 17
  2. Quelle anno, Neues Wiener Tagblatt, Ausgabe vom 4. September 1910, Seite 12