Eisenerzbergbau im Eisengraben

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Der Eisenerzbergbau im Eisengraben war Teil eines größeren Bergbaurevieres, das im Westen beim Röthelstein begann und weiter nach Osten über den Eisengraben bis hin zur Teltschenalm verlief.

Einleitung

Der Eisengraben ist ein Nordwest-Südost verlaufender Graben zwischen Feuerkogel und Teltschenalm im Toten Gebirge.

In den Jahren von 1796 bis 1853 wurde von der Saline Aussee am Röthelstein Bergbau auf Eisenerze betrieben und von 1798 bis 1893 auf der Teltschenam. Die bergbaulichen Tätigkeiten im Eisengraben belaufen sich somit auf einen ähnlichen Zeitraum. Nach Angaben von Johann Frosch, vulgo Syen, gab es hier zwei Stollen und fünf Halden.

Geologische Verhältnisse

Geologisch liegt das ehemalige Bergbaugebiet im Hallstätter Kalk und Gutensteiner Dolomit der Nördlichen Kalkalpen. Die lager- und linsenförmigen Vererzungen bestechen durch ihr rote Färbung und gaben wohl dem Röthelstein auch seinen Namen. Abgebaut wurde hier überwiegend Siderit, aber auch Hämatit, Limonit und Mangan-Erze.

Quellen

  • Fölß, V.: Eisenerzbergbau der Saline Aussee im Röthelsteingebiet. in: Da schau her, 11. Jg., 1/1990, S 7 - 10, Verein "Arbeitskreis für Heimatpflege"
  • Redlich, K. A.: Die Geologie der innerösterreichischen Eisenerzlagerstätten. Springer, Wien, 165 S., 1931