Der Tourist in Admont

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Das Buch Der Tourist in Admont des Benediktinerpaters Thassilo Weymayr aus dem Benediktinerstift Admont erschien als sein letztes Werk 1873.

Untertitel

  • Historisch-topographische Skizze von Admont und dessen Umgebung

erschienen in Wien bei Braunmüller[1]

Allgemeines

Im Abschnitt "Topographisches/Allgemeines" nennt vor allem jagdbare Tiere sowie Fische. Auch hier finden sich einige nähere Angaben, so über die jährlichen Erlegungszahlen und bei Wolf und Luchs auch über die letzten Erlegungen autochthoner Exemplare im Gebiet (1824 bzw. 1829).

Auszug

Darin schrieb er u. a. über den Brand in Admont:

"Es war am 27. April 1865 um 5 Uhr nachmittags, als in einem Wirtschaftsgebäude des mittleren Marktes Feuer ausbrach. Es war gelegt worden, um dem Besitzer Schaden zuzufügen. Der heftigste Westwind trieb die Flammen bald dem oberen Markte und dem Stifte zu.Nach Verlauf einer Stunde waren schon neunzehn Häuser des Marktes samt den Nebengebäuden und die Friedhofskirche in hellen Flammen. Nicht minder schnell wurde der nordwestliche Teil des Stiftes, die Kirche und die Prälatur, von den fliegenden Feuerbränden ergriffen. In kürzester Zeit standen sämtliche Dachungen des weitläufigen Gebäudes in Flammen, die Gänge und Hallen füllten sich mit erstickendem Qualm. Die zerspringenden Dachziegel fielen hageldicht in die Höfe, so daß man sich den brennden Trakten ohne Lebensgefahr nicht nähern konnte; große Holzvorräte verstärken die Flammen zum Glutmeer, daher so vieles ohne Hoffnung einer Rettung preisgegeben werden mußte...[2]

Fußnoten

  1. Quelle anno,Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins, Ausgabe 1873, 2. Abteilung Seite 22
  2. Quelle anno, Grazer Tagblatt, Ausgabe 27. April 1915, Seite 3