Bleibergbaue St. Wolfgang und Dominikus in Obergangel

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Die Bleibergbaue St. Wolfgang und Dominikus in Obergangel waren zwei silberhältige Bleierzbergbaue wahrscheinlich im Schladminger Obertal.

Geschichte

Derzeit bekannte Daten:

Am 23. Februar 1835 fand vom k.k. steyermärkischen Oberbergamte und Berggericht zu Leoben eine Vorrufung (wo ein Gläubigeraufruf gewesen) für diese beiden Bergbaue statt. Jacob Müller, der 87½ Kuxen an den Bergwerken besaß, hatte in Vertretung der anderen Gewerken die bergordnungsmäßige Raitung angesagt, und um Vorrufung der übrigen bergbücherlichen Theilnehmer, so wie auch der Pfandgläubiger, gebeten.

Zur Tagsatzung am 25. Juni 1835 wurden geladen:

  • Johann Michael von Eberl, zehn Kuxen
  • Franz von Dornfeld, zwei Kuxen
  • Ignaz von Hofmann, 3½ Kuxen
  • Philipp von Görz, zwei Kuxen
  • Ferdinand von Schulz, zwei Kuxen
  • Milde Stiftung, Wien, zwei Kuxen
  • Anton von Lumann, zwei Kuxen
  • Anton Klement, zwei Kuxen
  • Friedrich von Schäffer, eine Kuxe
  • Johann Bloßbrugger, zehn Kuxen
  • Wenzel Klement, zwei Kuxen

sowie die auf diesem Bergbau versicherten alten Pfandgläubiger von 1789 bis 1791:

  • Paul Christoph Riedner mit 7.356 fl. 55¼ kr.
  • Sylvester Peter mit 313 fl. 7 kr.
  • Joseph Anton Wöltwitsch mit 884 fl. 5½ kr.
  • Paul Christoph Riedner mit 5.326 fl. 16½ kr.

und die auf den 87½ Kuxen des Jacob Müller intabulirten Gläubiger:

  • Georg Garitsch mit 368 fl. 55 3/4 kr.
  • Witwe der Sebastian Renoth'schen Kinder mit 300 fl.
  • Lornze Graß mit 100 fl.

Quelle

  • anno, Grazer Zeitung, 26. Mai 1835, Seite 9