Best of Admont

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Best of Admont war der Name einer Sonderschau im Benediktinerstift Admont, die vom 26. März bis 16. Mai 2010 zu sehen war.

Die Sonderschau

Wie der Name schon verrät werden in dieser Schau die besten Werke der stiftseigenen Gegenwartskunst-Sammlung gezeigt. Aus diesem Grund waren bei der Eröffnung auch viele Mitarbeiter des Stiftes Admont anwesend, um die „eigene Sammlung“ zu bestaunen.

Die benediktinische Gemeinschaft von Admont hat sich während ihres mehr als 900jährigen Bestehens immer der Kunst und Kultur geöffnet und diese auch gefördert. Auch heute sucht das Kloster den Kontakt zur Kunst und Kultur unserer Zeit. Seit 1997 baut das Stift kontinuierlich eine Sammlung vorwiegend österreichischer Gegenwartskunst auf, die derzeit rund 400 Werke von über 130 Künstler der jüngeren und mittleren Generation beinhaltet.

Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir müssen heute etwas tun, um in der Zukunft von der Vergangenheit leben können. Wie damals, als mutige Männer die weltgrößte Klosterbibliothek geschaffen haben, wovon wir in der Jetztzeit noch profitieren!“ Gerade die Gegenwartskunst spaltet das ein oder andere Mal die Geister, jedoch fordert Neuner die Besucher auf, sich der Kunst zu öffnen, denn „ Kunst ist, was gefällt und soll uns auffordern darüber nachzudenken, was uns der Künstler damit sagen will!

Die Sammlung des Stiftes Admont besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Auftragskunst und Atelier- bzw. Galerieankäufen. In den letzten Jahren entstanden vor allem auf dem Gebiet der Fotokunst bedeutende MADE FOR ADMONT-Werke. Der erste „Artist in Residence“ war Lois Renner, der für seine ortsspezifische Arbeit eine Zeit lang im Konvent gelebt hat. Eine andere Kerngruppe von Künstlern hat für die Stiftssammlung spezielle Kunstwerke erarbeitet, die spezifisch auf außervisuelle Wahrnehmbarkeit abzielen. Neben Kunstwerken von arrivierten Künstlern werden auch immer wieder solche von jungen bzw. weniger bekannten, aber überzeugend arbeitenden Künstlern angekauft, womit das Stift die Förderung von Nachwuchstalenten unterstützt. Kurator Dr. Michael Braunsteiner dankt in seiner Ansprache auch dem Konvent für die Möglichkeit, die in den Wirtschaftsbetrieben erarbeiteten Gelder, unter anderem in Kunst zu investieren.

Quelle