Augasse (Schladming)

Aus EnnstalWiki
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Bild
Augasse
Länge: 1 570 Meter
Startpunkt: Europaplatz
Endpunkt: Sackgasse
Karte: Googlemaps
Ortsteil: Schladming

Die Augasse ist eine Gasse in Schladming und Haus im Ennstal.

Verlauf

Die Augasse befindet sich im Nordosten des Zentrums des Stadtgemeindegebiets von Schladming. Sie verläuft unmittelbar südlich der Enns. Ihren Anfang im Westen nimmt sie beim Europaplatz und verläuft zunächst stärken nach Nordosten bis an die Enns und dann in nur mehr leicht nordöstlicher Richtung die Enns entlang bis zur Bio-Energie Schladming GmbH. Ab Erreichen der Enns bei der Gollobsteg befindet sich der Auweg im Marktgemeindegebiet von Haus im Ennstal.

Seitengassen

Kurz nach ihrem Beginn mündet eine Abfahrt von der Ennstal Straße (B 320) von Süden in die Augasse. Auf gleicher Höher zweigt nach Norden die Zufahrt zur [[Congress Schladming] ab. Kurz vor ihrem Ende quer sie die Zufahrt zur Athletic Area.

Baukaktivitäten

Bei den geplanten Bauaktivitäten soll die große Wiese im linken oberen Teil des Bildes verbaut werden.

Ein geplanter Ferienkomplex südlich der Augasse führte in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause 2019 sowie später im September 2019 zu heftigen Debatten im Schladminger Gemeinderat. Auf diesem Grundstück soll ein Hotelkomplex sowie fünf Einzel- und weitere Doppelhäuser mit Appartements errichtet werden, die ganzjährig von einer Firma vermietet werden.

Die E&P-Bauträger GmbH, die hinter der geplanten Anlage steht, hatte bei der Stadtgemeinde um beschränkte Nutzungsrechte an der Augasse, um einen Regenwasserkanal zu graben, angesucht. Bei der Errichtung dieser Anlage würde die Firma die stark beschädigte Straße sanieren.

Die Opposition vermutet, dass mit dieser Zusage das Unternehmen den letzten Stein für die Genehmigung dieses „problematischen Zweitwohnsitzprojektes“ legen könnte. Bürgermeisterin Elisabeth Krammel (ÖVP) sagte in einer Gemeinderatssitzung am 25. September 2019, dass die Stadtgemeinde dieses Projekt nicht verhindern könne und es gebaut werde. Sie sah eine Dringlichkeit, den notwendigen Regenwasserkanal zu realisieren und durch das Angebot des Unternehmens einen Mitfinanzierer.

Gegner des Gesamtprojekt argumentieren, dass ein Komplex mit 400 Betten kein Vorteil sei, weder für die Stadt Schladming noch für die Anrainer.

Vizebürgermeister Alfred Brandner (ÖVP) wies den Vorwurf scharf zurück, die ÖVP stimme bei diesem Projekt „aus Freundschaft“ zu. Er meinte damit, dass der Grund im Besitz von Altbürgermeister Jürgen Winter (ÖVP) war, jedoch bereits grundbücherlich abgehandelt sei und nichts mehr mit ihm zu tun hat.

Und überdies sei es ein Projekt der Marktgemeinde Haus im Ennstal, auf deren Gemeindegrund sich bereits dieses Grundstück befindet.

Quellen

Weblinks