Andreas Rodlauer

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Andreas Peter Rodlauer (* 1830, beerdigt am 8. April 1914[1]) war ein Ennstaler Bergführer, Wilderer und Grundbesitzer in Aigen im Ennstal.[2]

Leben

Rodlauer, der in der Wilderei im Ennstal als Schwarze Peter bekannt wurde, führte u. a. am 11. Juni 1877 den "Vater des Gesäuses", Heinrich Heß, als erster auf dem Peternpfad auf die Peternscharte und über den Wasserfallweg auf das Hochtor.[3] Er selbst dürfte den Peternpfad schon früher bestiegen haben. Auch auf den kleinen Buchstein führte er am 29. August 1877 Heinrich Heß zusammen mit E. Gerstenberg.

Er errichtete eine kühne Triftstrecke durch die Felsenklamm des Bruckgrabens entlang des Bruckgrabenbaches.[4]

Er trieb lange unerkannt als "Wildschütz" im Gesäuse sein Unwesen. Dennoch wurde der Peternpfad in der Hochtorgruppe nach ihm benannt[5] sowie der Rodlauer Graben in St. Gallen.

Zum Zeitpunkt seines Todes 1914 war er der älteste Bergführer in der Steiermark gewesen.[1]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Quelle ANNO, Grazer Tagblatt, Ausgabe 15. April 1914, Seite 2
  2. Quelle ANNO, Grazer Volksblatt, 15. April 1914, Seite 8
  3. Quelle ANNO, Neues Wiener Tagblatt, Ausgabe vom 4. Februar 1910, Seite 20
  4. Quelle ANNO, (Neuigkeits) Welt Blatt, Ausgabe vom 20. Jänner 1900, Seite 30, mit einer Portrait-Zeichnung von Rodlauer
  5. Quelle Steiermärkische Landesforste